Meine  Arbeitsweise basiert im Wesentlichen auf den stetig weiterentwickelten Erkenntnissen und der philosophischen Grundhaltung von Bert Hellinger und seiner Frau Sophie Hellinger.


Wenn ich Aufstellungen leite, lasse ich im selben Moment alle Theorien und Vorstellungen los.
Stattdessen gehe ich – im wahrsten Sinne des Wortes – mit der Bewegung. Wie die Stellvertreter warte ich auf einen Impuls, der eine nächste Bewegung möglich macht und der uns weiterführt.


Manchmal offenbaren sich dabei Dinge auf eine sehr bewegende und auch dramatische Weise. Das geschieht beispielsweise dann, wenn Emotionen freigesetzt werden, die über Jahrzehnte oder über mehrere Generationen hinweg verborgen blieben und durch das Aufstellen ans Licht kommen dürfen.
Die Erfahrung zeigt: Dadurch, dass auch diese intensiven Bewegungen Raum bekommen und wir ihnen(stand)halten, ohne vorschnell einzugreifen, kann sich etwas längst Vergangenes entladen, um danach (endlich) zur Ruhe zu kommen.


Denn wenn es nicht dort gefühlt und gelöst wird, wo es passiert ist, ändert sich in der Gegenwart wenig.
Neben meinem theoretischen Wissen, was sehr vielschichtig ist, arbeite ich also unmittelbar mit dem, was sich im Feld zeigt.


Ohne Angst und ohne Absicht darf sich auf diese Weise das zeigen, was vielleicht schon lange darauf gewartet hat, gesehen und in Ordnung gebracht zu werden.

 

Meine Arbeit ist nicht therapeutisch.

 

Sie richtet sich an Menschen, die innerlich gefestigt sind, Verantwortung für sich selbst übernehmen sowie mit Offenheit ihren eigenen Entwicklungsweg bewusst gestalten möchten.